Forschungszentrum Ultraschall gGmbH

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Forschungszentrum Ultraschall gGmbH
Köthener Str. 33A
06118 Halle(Saale)

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Fax: 0345 / 44 58 39 19
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Hochschule Merseburg


Ultraschall in der Medizintechnik

Ultraschall in der Medizintechnik umfasst weit mehr Einsatzfelder als die etablierte bildgebende Diagnostik, die routinemäßig zur Untersuchung von ungeborenen Kindern aber auch von verschiedenen Organen eingesetzt wird.

Neben der reinen Größenbestimmung und Morphologie der Organe können mit weiterentwickelten Methoden auch physikalische Größen ermittelt werden. Solche Methoden können unter dem Oberbegriff „quantitative Sonographie“ zusammengefasst werden. So ist mit der Doppler-Sonographie beispielsweise die Fließgeschwindigkeit von Blut zugänglich. Die Elastographie ermöglicht die Bestimmung der mechanischen Nachgiebigkeit von Gewebe und damit über einen „berührungslosen Tastbefund“ diagnostisch wertvolle Aussagen zum Beispiel über den Fibrosegrad der Leber. Außerdem verdient die ultraschallbasierte Sensorik Erwähnung, die durch Schläuche hindurch in künstlichen Blutkreisläufen (Dialysemaschine, Herz-Lungen-Maschine) Fließgeschwindigkeiten und die Konzentration von Luftbläschen zu bestimmen vermag.

Für die Therapie besitzt intensiver Ultraschall Bedeutung, indem Nieren-, Blasen- oder Gallensteine damit zertrümmert werden. Nicht zuletzt können mit fokussiertem Ultraschall hoher Intensität (HIFU) Tumore zerstört werden.

Das FZ-U beschäftigt sich in seiner medizintechnischen Forschungs- und Entwicklungsarbeit vorwiegend mit nicht-bildgebenden Verfahren sowie mit der Ultraschallsensorik. In der Aus- und Weiterbildung werden selbstverständlich auch die bildgebenden Methoden berücksichtigt.