Forschungszentrum Ultraschall gGmbH

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Phantombau für die Elastographie

Ultraschallphantome sind künstlich hergestellte Probekörper, welche morphologische und akustische Eigenschaften von menschlichen Organen nachbilden. Phantome werden in der Aus- und Weiterbildung eingesetzt, um den Umgang mit Ultraschallgeräten zu üben. Für die Bildgebung ist es dazu notwendig, dass die interessierenden inneren Strukturen einen hinreichenden akustischen Kontrast aufweisen. Ultraschallphantome können auch zur Funktionsüberprüfung der Gerätetechnik dienen, indem die erzielte Auflösung und der Kontrast an bekannten Objekten überprüft werden.

Eine relativ junge Entwicklung sind für die Elastographie eingesetzte Phantome. Die Elastographie ist eine leistungsfähige diagnostische Ultraschallmethode, bei welcher die mechanische Nachgiebigkeit des Organgewebes bestimmt wird, wodurch beispielsweise im Falle der Leber Aussagen zum Fibrosegrad möglich werden. Auch bei der Analyse von Tumorgewebe wird die Elastographie eingesetzt.

Die Elastographie unterstützt durch quantitative Aussagen zur Elastizität die Diagnose des Mediziners und trägt dazu bei, diese durch Angabe von Zahlenwerten objektiver zu gestalten. Hinderlich dafür ist die Tatsache, dass die gemessenen mechanischen Eigenschaften derzeit zwischen Geräten verschiedener Hersteller nicht gleich sind, da unterschiedliche Messverfahren verwendet werden und außerdem zu einem gewissen Teil auch von der Handhabung des Gerätes abhängig sind. Aus diesem Grund ist es wünschenswert, Ultraschallphantome mit definierter Elastizität zur Verfügung zu haben.